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Häusliche Gewalt

Insgesamt 133.080 Personen haben im vergangenen Jahr durch den Partner oder Ex-Partner Gewalt erfahren und diese bei der Polizei angezeigt. Knapp 82 Prozent der Opfer versuchter und vollendeter Delikte wie Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Bedrohung und Stalking waren Frauen, wie das Bundeskriminalamtmitteilte. Die Zahl der Opfer partnerschaftlicher Gewalt ist damit im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent gestiegen – ein Trend, der seit 2012 anhält.

 
Die Hälfte der Frauen lebte in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Täter. Unter den Delikten, die polizeilich erfasst wurden, waren demnach 69.700 vorsätzliche einfache Körperverletzungen, 16.700 Bedrohungen, 11.900 gefährliche Körperverletzungen, rund 7.600 Stalkingfälle und 357 Fälle von Mord und Totschlag.
 
Die Zahlen sind erschreckend – insbesondere mit Blick auf die vermutete Dunkelziffer.

Häusliche Gewalt umfasst die Gewalt, die zwischen Menschen stattfindet, die in Lebensgemeinschaften zueinander stehen oder gestanden haben, z.B. zwischen Männern und Frauen, Eltern und Kindern sowie gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern.

 

 

Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sondern eine öffentliche Angelegenheit! 

 

Formen der häuslicher Gewalt:

  • Schläge, Tritte
  • sexualisierte Gewalt
  • Erniedrigungen, Bloßstellungen
  • Einsperren, soziale Isolation
  • Erpressung, Stalking, Bedrohung, Nötigung, Beleidigungen

Die Polizei ist zu Ihrem Schutz da und hat verschiedene Möglichkeiten, gegen den Täter vorzugehen.

 

Sie kann z.B. den Täter aus der Wohnung verweisen und ein Rückkehrverbot für einen Zeitraum von 10 Tagen aussprechen.

 

Diese Maßnahmen stehen unter dem Motto:

 

 

 

“Der Täter geht - das Opfer bleibt!“

 

In diesen 10 Tagen haben Sie die Möglichkeit, persönliche und familiäre Angelegenheiten zu klären. Dazu können Sie die Hilfe von diversen Institutionen in Anspruch nehmen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, beim Amtsgericht einen Antrag auf zivilrechtlichen Schutz zu stellen. In Betracht kommen gerichtliche Anordnungen zum Schutz der Persönlichkeit. Das bedeutet, dass der Täter sich Ihnen nicht mehr nähern darf oder dass die gemeinsam genutzte Wohnung Ihnen zugewiesen wird. Hierzu sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei geringem Einkommen beantragt der Anwalt oder die Anwältin für Sie Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe. 

 

 

Vollspann

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